Die Tee-Bären sind los
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Es gibt Wochen, die haben es in sich.
Diese hier war so eine. Ich liege seit Tagen mit einem Infekt im Bett, der sich einfach nicht vertreiben lässt. Tee hilft, Ruhe hilft und trotzdem möchte der Kopf weiterträumen, planen, gestalten. Vielleicht ist das genau das Schöne an einem Traum. Er bleibt, auch wenn man selbst kurz stillhalten muss.
Während ich also vom Bett aus leise huste und Tee trinke, hat Fredy das geschafft, was ich mir schon so lange vorgestellt habe. Er hat unseren Verkaufsraum in einen wunderschönen Raum verwandelt. Einen Raum mit Seele. Mit Wärme. Mit dieser besonderen Atmosphäre, die man nicht kaufen kann. Sie entsteht, wenn Herz und Hand ineinandergreifen.
Ich habe Fotos gesehen und ich schwöre, ich konnte den Duft von Holz und Tee förmlich durch den Bildschirm riechen. Diese Mischung aus Aufbruch und Zuhause. Aus Geschäft und Gefühl.
Es ist, als würde jeder Nagel, jede Ecke, jeder Farbton sagen: Hier entsteht etwas Echtes.
Und das tut es.
Ciao Fredy, unser kleiner Traum vom Leben im Wohnzimmer, wird immer greifbarer.
Wir reden oft darüber, wie es wohl sein wird, wenn die Tür das erste Mal aufgeht. Wenn Menschen hereinkommen, die wir noch nicht kennen, aber die vielleicht etwas suchen. Ein Stück Wärme, ein gutes Gespräch, eine kleine Auszeit zwischen Alltag und Küste. Wir wünschen uns, dass sie sie bei uns finden.
Und als wäre das alles nicht schon schön genug, haben uns in den letzten Tagen so viele Nachrichten erreicht. Menschen aus Flensburg, aus Hamburg, aus Hannover, die tatsächlich zur Eröffnung kommen möchten. Manche haben sich sogar schon ein Zimmer gebucht, nur um dabei zu sein, wenn Ciao Fredy seine Türen öffnet.
Ich glaube, das ist eines der größten Komplimente überhaupt.
Manchmal liege ich da und denke, wie ist das alles so schnell passiert. Noch vor einem Jahr war das hier ein Traum zwischen Kartons, Arbeit und Alltagschaos. Jetzt entstehen Schilder, Etiketten, Duftgläser und bald hängt unser Logo im Schaufenster. Und wenn abends das Licht durch die großen Fenster fällt, sieht es schon jetzt ein bisschen so aus, als würde Ciao Fredy atmen.
Diese Woche war also eine Mischung aus Kranksein, Chaos und ganz viel Glück.
Denn während ich noch versuche, meine Stimme wiederzufinden, sind sie zurück, unsere Tee-Bären.
Ja, die berühmten kleinen Bratapfel Tee-Bären, die im letzten Jahr so schnell ausverkauft waren, dass ich selbst keine mehr abbekommen habe. Ich erinnere mich noch genau, wie ich damals dachte, beim nächsten Mal mache ich das besser. Und siehe da, wir lernen, wir wachsen, wir planen voraus.
Dieses Jahr gibt es genug für alle.
Und während draußen der Wind schon ein bisschen nach Herbst riecht, duftet es hier nach Zimt, Apfel und einem Hauch von Weihnachten. Alles fühlt sich vertraut und gleichzeitig ganz neu an. Vielleicht ist es genau das, was diese Zeit so besonders macht. Wenn man spürt, dass etwas entsteht, das größer ist als man selbst.
Ich glaube, das Leben meint es gut mit uns, wenn wir bereit sind, leise dankbar zu sein.
Ciao Fredy wächst aus Liebe, Geduld und vielen kleinen Schritten. Und vielleicht ist genau das der Grund, warum es sich so echt anfühlt.
Alles Liebe
Lini und Fredy